Die Zukunft des Schuhs ist biozirkulär.
Kleine Verbesserungen oder der Austausch einzelner Materialien reichten dafür nicht aus.
Wir mussten den Schuh von Grund auf neu entwickeln, von den Materialien und der Herstellung bis zur Rücknahme und kontrollierten Kompostierung.
Sechs Jahre später zeigt SOLK: Auergewöhnliche Schuhe halten lange und kehren am Ende ihres Lebens in den biologischen Kreislauf zurück.
Ein Leben für den Schuh und eine neue Vision für seine Zukunft.
Für David Solk waren Schuhe nie nur ein Beruf. In der Fabrik seines Vaters lernte er früh, was Handwerk, Qualität und ein gutes Produkt bedeuten, und wie viele Menschen einem Paar Schuhe im Alltag anvertrauen.
Gemeinsam mit Irmi Kreuzer entwickelte und produzierte er über dreissig Jahre lang Schuhe für einige der weltweit führenden Marken. Daraus entstand die Überzeugung, dass aussergewöhnliche Schuhe auch ein besseres Ende verdienen.
Die Erfahrung zeigte zugleich die grösste ungelöste Frage der Branche: Was geschieht mit einem Schuh am Ende seines Lebens? Mit Blick auf die Welt, die sie ihrer Tochter hinterlassen würden, gründeten David und Irmi SOLK. Sechs Jahre später verbindet ihr biozirkuläres System jede Phase im Leben eines Schuhs, von der Entstehung bis zur Rückkehr.
Der Anstoss war persönlich. Der Anspruch war von Anfang an grösser.
WORAN WIR GLAUBEN
Drei Prinzipien, die unser ganzes Handeln bestimmen
01
Ein Schuh ist nicht nur ein Produkt.
Er ist ein System.
Ein auergewöhnliches Produkt wird für seinen gesamten Lebenszyklus entworfen. Wir haben den Schuh vom Ende her gedacht und von dort aus entwickelt. Jedes Material, jede Verbindung und jede Komponente ist so gewählt, dass sich der Schuh am Ende seines Lebens in den biologischen Kreislauf zurückführen lässt. Produkt und System gehören zusammen.
02
Bessere Produkte entstehen
aus schwierigen Fragen.
Ein eigens entwickelter Zwischensohlenschaum. Kompostierbare Spitzen der Schuhbändel. Technische Strickkonstruktionen. Materialien, entwickelt und verfeinert für Anforderungen, die es vorher nicht gab. Fehlte uns ein Material, das wir uns vorstellten, haben wir es selbst entwickelt.
03
Qualität entsteht aus dem Verständnis
für jeden einzelnen Schritt.
Wir haben unsere eigene Fabrik aufgebaut, weil unser System volle Verantwortung für jeden Stich, jede Verbindung und jede Materialentscheidung verlangt. Unter einem Dach entsteht vollständige Transparenz: Wir wissen genau, was in jeden Schuh eingeht, und was am Ende aus ihm hervorgeht. Die Fabrik ist das System.
DIE REISE
Sechs Jahre Entwicklung
2019
Nach Jahrzehnten in der Schuhbranche beginnen David und Irmi zu erforschen, was es braucht, damit ein Schuh sicher zur Erde zurückkehren kann. Die Antwort: Alles müsste sich ändern.
2020
Die Materialentwicklung beginnt. Die Suche nach bestehenden Materialien führt kaum weiter, erste Versuche scheitern. Um zum Ziel zu kommen, müssen neue Materialien entstehen.
2021
Die Entscheidung für eine eigene Fabrik. Volle Kontrolle über jedes Material und jeden Prozess heisst: alles unter einem Dach.
2022
Für Schuhe gibt es keine Kompostierungsstandards, also entwickeln wir eigene. Auf dem Land in Deutschland beginnen die ersten Kompostierversuche: zerkleinerte Prototypen, vermischt mit organischem Material. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.
2023
Von der Entwicklung von Fade Foam™ bis zu kompostierbare Spitzen der Schuhbändel und Bauteilen wird jedes Element neu gedacht. Selbst die kleinsten Details brauchen Monate an Entwicklung, Tests und Feinarbeit.
2024
Der Fade 101 wird in monatelangen Tragetests verfeinert, jedes Detail hinterfragt und verbessert. Der Fade 201 folgt und vervollständigt die erste Kollektion von SOLK: Schuhe, die von Grund auf dafür gemacht sind, sich hervorragend tragen zu lassen.
2025
SOLK kommt auf den Markt. Die ersten Produkte und das biozirkuläre System sind bereit. Die eigentliche Reise beginnt.
2026
Die Reise geht weiter: Internationale Auszeichnungen wie der iF Design Award, der Green Product Award und der ISPO Award würdigen das Engagement von SOLK für aussergewöhnliches Produktdesign und biozirkuläre Innovation.
